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Busfahrer Gehalt

Die Qualität in der Personenbeförderung beginnt bei den Menschen am Steuer. Als Deutschlands größter Busvermittler mit über 1.500 Partnerunternehmen und mehr als 8.000 verfügbaren Fahrzeugen wissen wir bei der agt aus langjähriger Erfahrung: Faire Bezahlung der Fahrer ist kein Kostenfaktor, sondern die Grundlage für zuverlässigen Service. Nur Busfahrer, die sich wertgeschätzt fühlen und ein angemessenes Gehalt erhalten, garantieren jene Servicequalität, die unsere Kunden bei Gruppenreisen, Firmenevents oder Shuttle-Services zu Recht erwarten. Gleichzeitig beobachten wir einen dramatischen Wandel am Arbeitsmarkt: Der Fachkräftemangel verschärft sich kontinuierlich, was sowohl Gehälter als auch Verfügbarkeit direkt beeinflusst.

In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie nicht nur, was Busfahrer in Deutschland 2026 tatsächlich verdienen – wir zeigen Ihnen auch, warum dieses Wissen für die Wahl eines qualitativ hochwertigen Busdienstleisters zunehmend relevant wird. Denn faire Löhne und exzellenter Service gehen Hand in Hand, besonders in Zeiten, in denen qualifizierte Fahrer zur knappen Ressource werden.

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Das Busfahrer Gehalt im Überblick

Unsere Übersicht zu jedem Bundesland finden Sie im unteren Bereich des Textes. 

Die Gehaltssituation für Busfahrer hat sich in den letzten Monaten deutlich verändert. Stand Februar 2026 liegt das durchschnittliche Bruttogehalt für Busfahrer in Deutschland bei 3.520 Euro pro Monat bei einer Vollzeitbeschäftigung von 40 Wochenstunden. Das entspricht einem durchschnittlichen Stundenlohn von 20,31 Euro brutto. Diese Zahlen markieren einen signifikanten Anstieg gegenüber dem Vorjahr und spiegeln den verschärften Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte wider.

Die Angaben basieren auf aktuellen Erhebungen der Bundesagentur für Arbeit Entgeltatlas sowie Auswertungen von meingehalt.net 2026, die bundesweit Gehaltsdaten aus über 50.000 Datensätzen von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Busfahrer-Beruf zusammentragen.

Die tatsächlichen Gehälter variieren jedoch erheblich je nach Qualifikation, Berufserfahrung und regionaler Verortung. Berufseinsteiger ohne formale Ausbildung, die lediglich über den erforderlichen Führerschein der Klasse D/DE und einen Personenbeförderungsschein verfügen, starten in der Regel mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.640 und 2.900 Euro monatlich. Busfahrer mit abgeschlossener Berufskraftfahrer-Ausbildung können dagegen bereits beim Einstieg mit 2.900 bis 3.400 Euro pro Monat rechnen.

Wer über mehrjährige Berufserfahrung verfügt, profitiert von deutlich besseren Konditionen. Erfahrene Fachkräfte mit über zehn Jahren Berufspraxis erreichen Monatsgehälter zwischen 3.400 und 3.700 Euro. Besonders attraktiv gestaltet sich die Vergütung für Busfahrer, die sich zum Meister im Kraftverkehr weitergebildet haben: Sie können mit Gehältern von bis zu 4.200 Euro monatlich rechnen und übernehmen häufig zusätzliche Verantwortung in der Disposition, Fuhrparkleitung oder im Personalmanagement.

 

2 Busfahrer werden fotografiert

Faktoren die das Busfahrer Gehalt beeinflussen

Was beeinflusst das Busfahrer-Gehalt konkret?

Das Gehalt eines Busfahrers wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, die erhebliche Unterschiede bewirken können. Ein Verständnis dieser Faktoren hilft bei der Karriereplanung und gibt Kunden wichtige Einblicke in die Kostenstruktur professioneller Personenbeförderung.

1. Qualifikation und formale Ausbildung

Die erworbene Qualifikation hat erheblichen Einfluss auf das Einstiegsgehalt und die Verdienstmöglichkeiten.

Busführerschein (Klasse D/DE) plus Personenbeförderungsschein: Der Minimalweg erfordert den Busführerschein Klasse D oder DE sowie den Personenbeförderungsschein. Gesamtkosten: 6.000 bis 8.000 Euro, Ausbildungsdauer: drei bis sechs Monate. Einstiegsgehalt: 2.640 bis 2.900 Euro monatlich.

Berufskraftfahrer mit IHK-Abschluss: Die dreijährige Ausbildung vermittelt umfangreiches Know-how in Ladungssicherung, Fahrzeugtechnik und Kundenservice. Einstiegsgehalt: 2.900 bis 3.200 Euro mit besseren Aufstiegschancen.

Fachkraft im Fahrbetrieb: Diese Zusatzqualifikation erweitert das Profil um Disposition, Kundenservice und Betriebswirtschaft. Gehalt: 3.200 bis 3.600 Euro monatlich.

Meister im Kraftverkehr: Öffnet den Weg in Führungspositionen wie Fuhrparkleitung oder Betriebsleitung. Gehalt: bis zu 4.200 Euro monatlich.

Bei unseren agt-Partnern gehört kontinuierliche Weiterbildung zum Qualitätsstandard – von Sicherheitstrainings bis zu Schulungen für neue Antriebstechnologien.

2. Berufserfahrung und Dienstjahre

Die Berufsjahre haben direkten Einfluss auf das Gehalt, besonders im tarifgebundenen öffentlichen Dienst mit seinem Stufensystem.

Typische Gehaltsentwicklung nach TVöD: Stufe 1 (0-12 Monate): ca. 2.850 Euro, Stufe 2 (nach 1 Jahr): ca. 3.050 Euro, Stufe 3 (nach 3 Jahren): ca. 3.290 Euro, Stufe 4 (nach 6 Jahren): ca. 3.450 Euro, Stufe 5 (nach 10 Jahren): ca. 3.590 Euro, Stufe 6 (nach 15 Jahren): ca. 3.720 Euro.

Dieses System belohnt Betriebstreue und sorgt für planbare Gehaltssteigerungen über die gesamte Berufslaufbahn.

3. Arbeitgeber: Öffentlicher Dienst versus private Unternehmen

Öffentlicher Dienst (Stadtwerke, kommunale Verkehrsbetriebe): Bezahlung nach TVöD oder TV-N mit Schichtzulagen von durchschnittlich 200 Euro monatlich und Jahressonderzahlung (ca. 90 Prozent eines Monatsgehalts). Hohe Arbeitsplatzsicherheit.

Private Busunternehmen im Linienverkehr: Zahlen 10 bis 15 Prozent weniger, bieten aber größere Spielräume bei Gehaltsverhandlungen und teils leistungsbezogene Bonussysteme.

Private Reisebusunternehmen: Grundgehalt: 2.800 bis 3.400 Euro monatlich plus Spesenzulagen bei mehrtägigen Touren. Saisonale Schwankungen sind üblich.

Die agt-Partner umfassen sowohl öffentliche Verkehrsbetriebe als auch private Busunternehmen mit nachweislich fairen Arbeitsbedingungen.

4. Zulagen und Zuschläge: Das versteckte Gehaltsplus

Zusatzvergütungen können das Grundgehalt erheblich aufstocken – oft mehrere hundert Euro monatlich.

Schichtzulagen nach TVöD (ab Juli 2025): Ständige Wechselschichtarbeit: 200 Euro monatlich, reine Schichtarbeit: 100 Euro monatlich.

Zeitzuschläge: Überstunden: 25-50% Zuschlag, Nachtarbeit (23-6 Uhr): 20-25%, Sonntagsarbeit: 25-50%, Feiertage: 100-150%.

Realistische Gesamtrechnung: Ein Busfahrer im Schichtdienst mit 3.200 Euro Grundgehalt kann durch Zulagen realistisch mit 3.600 bis 3.800 Euro brutto monatlich rechnen.

Tarifverträge und aktuelle Gehaltsentwicklung

Etwa 60-70 Prozent der ÖPNV-Busfahrer werden nach TVöD oder TV-N bezahlt. Diese Tarifverträge sorgen für Transparenz, Planbarkeit und regelmäßige Gehaltsanpassungen.

TVöD-Tariferhöhungen 2025/2026:

Der April 2025 erzielte Tarifabschluss bringt substanzielle Verbesserungen:

  • 1. April 2025: +3,0% (mindestens 110 Euro), besonders vorteilhaft für untere Entgeltgruppen
  • 1. Mai 2026: +2,8% auf die bereits erhöhten Gehälter
  • Laufzeit: 27 Monate bis 31. März 2027

Beispielrechnung (TVöD Entgeltgruppe 5, Stufe 3):

  • Dezember 2024: 3.195 Euro
  • Ab April 2025: 3.289 Euro (+94 Euro)
  • Ab Mai 2026: 3.381 Euro (+92 Euro)
  • Gesamtsteigerung: +186 Euro (+5,82%)

Diese Tarifsteigerungen reagieren auf den Fachkräftemangel und sollen den Beruf attraktiver machen.

Wie sieht das Busfahrer-Gehalt nach Bundesländern verteilt aus?

Bundesland
Bruttogehalt
Stundenlohn
Baden-Württemberg
3.997 €
23,06 €
Hamburg
3.723 €
21,48€
Bayern
3.612€
20,84€
Thüringen
3.573€
20,61€
Hessen
3.553 €
20,50 €
Nordrhein-Westfalen
3.543 €
20,44 €
Saarland
3.466€
20,00€
Schleswig-Holstein
3.445€
19,87€
Berlin
3.408€
19,66€
Bremen
3.404€
19,64€
Rheinland-Pfalz
3.400€
19,62€
Mecklenburg-Vorpommern
3.383€
19,52€
Niedersachsen
3.381€
19,51€
Sachsen-Anhalt
3.366€
19,42€
Sachsen
3.293€
19,00€
Brandenburg
3.111€
17,95€
Busfahrer werden

Interessiert daran Busfahrer zu werden? Unser Buswelt Ratgeber liefert wertvolle Tipps, Hintergrundinformationen und einen Ausblick was Sie im Berufswesen Busfahrer erwartet. 

Unterschiede im Überblick

Region

Die regionalen Gehaltsunterschiede bei Busfahrern sind zum Teil sehr groß. So verdient ein Busfahrer in Hamburg deutlich mehr als ein Busfahrer in Sachsen. In unseren großen Gehaltsübersicht finden Sie alle Gehälter nach Bundesland sortiert.

Berufserfahrung

Das Gehalt bei Busfahrern variiert zum Teil stark mit den bereits absolvierten Dienstjahren in dem Beruf. Generell gilt: Erfahrene Busfahrer verdienen besser als Neulinge. Und dies steigt dann mit der Erfahrung weiter an. 

Qualifikation

Die Qualifikation des Busfahrers spielt eine wichtige Rolle. Ungelernte Busfahrer verdienen weniger als Busfahrer mit abgeschlossener Berufsausbildung. Mit einer Weiterbildung zum Meister in Kraftverkehr lassen sich Gehälter von bis zu 4000 brutto monatlich realisieren.

Arbeitgeber

Selbstverständlich spielt der Arbeitgeber auch eine große Rolle beim Gehalt. Größere Unternehmen können bessere Gehälter zahlen als kleinere. Zudem zahlt der öffentliche Verkehr in der Regel besser als private Unternehmen.

Die komplexen Ursachen des Fachkräftemangels

Der Mangel an qualifizierten Busfahrern hat sich in den letzten Jahren von einem regionalen Problem zu einer bundesweiten Krise entwickelt, die alle Bereiche der Personenbeförderung betrifft – vom städtischen Linienverkehr über den Reisebusverkehr bis hin zu spezialisierten Shuttle-Diensten für Unternehmen.

Die statistische Erfassung und Hochrechnungen verschiedener Branchenverbände zeichnen ein eindeutiges Bild der dramatischen Personalsituation: Aktuell fehlen in Deutschland rund 20.000 Busfahrer, um den bestehenden Bedarf zu decken. Prognosen bis zum Jahr 2030 gehen von bis zu 80.000 Fachkräften aus, die in Rente gehen werden. Jährlich gehen etwa 6.000 Busfahrer in den wohlverdienten Ruhestand, während die Zahl der Berufseinsteiger diese Lücke bei weitem nicht schließen kann. Besonders alarmierend: Über 40 Prozent aller aktuell tätigen Busfahrer sind bereits über 55 Jahre alt und werden in den nächsten fünf bis zehn Jahren ebenfalls in Rente gehen.

Der Personalmangel hat mehrere ineinandergreifende Ursachen, die sich gegenseitig verstärken. Hohe Ausbildungskosten von 10.000 bis 12.000 Euro für den Erwerb von Führerschein, Personenbeförderungsschein und Berufskraftfahrer-Qualifikation schrecken viele potenzielle Interessenten ab, besonders wenn diese Kosten selbst getragen werden müssen. Der demografische Wandel führt dazu, dass deutlich mehr ältere Busfahrer in Rente gehen, als junge Menschen in den Beruf einsteigen. Die Arbeitsbedingungen mit unregelmäßigen Schichten, Wochenend- und Feiertagsarbeit sowie frühen Dienstbeginn ab 4 oder 5 Uhr morgens entsprechen nicht den Vorstellungen vieler junger Menschen von Work-Life-Balance. Bürokratische Hürden bei der Anerkennung ausländischer Führerscheine und Qualifikationen erschweren zusätzlich die Gewinnung von Fachkräften aus dem EU-Ausland oder Drittstaaten, obwohl dort durchaus Interesse an einer Tätigkeit in Deutschland besteht.

 

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Mehr Informationen

Regionale Gehaltsunterschiede 2026: Vier zentrale Entwicklungen

Die Gehaltsentwicklung bei Busfahrern verläuft regional extrem unterschiedlich – mit weitreichenden Folgen für Verfügbarkeit und Servicequalität. Eine detaillierte Analyse der aktuellen Zahlen offenbart vier entscheidende Trends, die nicht nur für Busfahrer selbst, sondern auch für Verkehrsunternehmen und Kunden relevant sind.

Schlechte Busfahrende = schlechter Service?

  • Was faire Fahrer-Gehälter für Sie als Kunde bedeuten

Die Gehaltssituation der Busfahrer hat direkten Einfluss auf die Servicequalität – ein Zusammenhang, der durch Studien aus Arbeitspsychologie und Serviceforschung empirisch nachweisbar ist.

Gut bezahlte Fahrer bringen messbare Vorteile: Höhere Motivation führt zu besserem Kundenservice und freundlicherem Auftreten. Mehr Berufserfahrung durch längere Betriebszugehörigkeit bedeutet, dass Fahrer Strecken in- und auswendig kennen und auch unter schwierigen Bedingungen sicher ans Ziel bringen. Geringere Fluktuation sorgt für erfahrene Stammfahrer und reibungslosere Abläufe. Bessere Fahrzeugpflege resultiert aus persönlicher Verantwortung und führt zu gepflegteren, saubereren Bussen.

Was schlecht bezahlte Busfahrer bedeuten können:

Hohe Fluktuation führt zu unerfahrenen Fahrern, die Routen nicht kennen und Verspätungen verursachen. Demotivation schlägt sich in unfreundlichem Service und riskantem Fahrstil nieder. Erhöhtes Ausfallrisiko durch Kündigungen oder Krankheitstage führt zu Last-Minute-Absagen. Sicherheitsrisiken entstehen durch Übermüdung bei Nebenjobs oder Stress durch finanzielle Sorgen.

Die agt-Garantie: Wir vermitteln ausschließlich Partnerunternehmen, die ihre Fahrer fair bezahlen und in Weiterbildung investieren. Faire Gehälter sind kein Kostenfaktor, sondern ein zentrales Qualitätsmerkmal, das über 10.000 Kunden jährlich erleben.

Gender Pay Gap bei Busfahrern

Männliche Busfahrer verdienen durchschnittlich 3.185 Euro, weibliche 3.102 Euro monatlich – ein Unterschied von 2,6 Prozent, deutlich unter dem allgemeinen Gender Pay Gap von 16 Prozent.

Ursachen: Höhere Teilzeitquote bei Frauen (47% vs. 12%), kürzere Betriebszugehörigkeit durch Elternzeit, zurückhaltenderes Verhandeln, weniger Nacht- und Wochenendschichten.

Positive Nachricht: Im tarifgebundenen öffentlichen Dienst ist der Gap bei gleicher Eingruppierung praktisch nicht existent.

Karrierechancen und Aufstiegsmöglichkeiten

Der Busfahrer-Beruf bietet vielfältige Karrierepfade:

Ausbilder für Busfahrer: Schulung neuer Fahrer und Fahrsicherheitstrainings. Gehalt: +300 bis 500 Euro zusätzlich.

Verkehrsmeister: 6-12 Monate Weiterbildung, Aufgaben in Disposition und Personalführung. Gehalt: 3.800 bis 4.200 Euro.

Meister im Kraftverkehr (IHK): 12-24 Monate Ausbildung, Führungspositionen als Betriebs- oder Fuhrparkleiter. Gehalt: 4.000 bis 4.800 Euro.

Studium Verkehrsbetriebswirtschaft: Dreijähriges Bachelor-Studium für Management-Positionen. Gehalt: 4.500 bis 5.500 Euro.

Bei agt-Partnern profitieren Fahrer von geförderten Weiterbildungen und klaren Karrierepfaden.

Fazit: Busfahrer-Gehälter 2026 – Trends und Ausblick

Das durchschnittliche Busfahrer-Gehalt von 3.520 Euro brutto (Stand 2026) ist ein entscheidender Qualitätsindikator für professionelle Busdienstleister.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Regionale Unterschiede bis zu 900 Euro beeinflussen die Fahrerverfügbarkeit direkt
  • 20.000 fehlende Busfahrer aktuell, Tendenz steigend bis 65.000 bis 2030
  • Tariferhöhungen von 5,8% jährlich liegen deutlich über der allgemeinen Lohnentwicklung

Direkter Zusammenhang zwischen fairer Bezahlung und Servicequalität ist nachweisbar

Die zentrale Botschaft: Faire Bezahlung bedeutet besseren Service. Mit dem verschärfenden Fachkräftemangel werden gute Arbeitsbedingungen noch wichtiger.

Die agt-Garantie:

  • Über 1.500 qualitätsgeprüfte Partnerunternehmen
  • Betriebe mit fairen Arbeitsbedingungen und marktüblichen Gehältern
  • Deutschlandweite Verfügbarkeit durch intelligente Kapazitätsplanung
  • Über 20 Jahre Erfahrung mit tausenden zufriedenen Kunden

Bei agt sind faire Busfahrer-Gehälter das Fundament für exzellenten Service – das unterscheidet uns von Billiganbietern.

Während bundesweit 20.000 Busfahrer fehlen und bis 2030 bis zu 65.000 fehlen könnten, setzen wir auf eine dreiteilige Strategie:

1. Frühzeitige Kapazitätsplanung
Wir empfehlen Buchungen 3-6 Monate im Voraus und reservieren Kapazitäten bei bewährten Partnern. So sichern wir auch in Hochsaison (April-Oktober, Weihnachtsmarkt-Saison) Verfügbarkeit.

2. Breites Partnernetzwerk als Puffer
1.500+ geprüfte Busunternehmen deutschlandweit ermöglichen es uns, regionale Engpässe auszugleichen. Fehlen in Brandenburg Fahrer (niedrigstes Gehalt: 3.111 €), vermitteln wir Partner aus Berlin oder Sachsen.

3. Qualitätspartner mit stabilen Teams
Wir arbeiten ausschließlich mit Unternehmen, die durch überdurchschnittliche Gehälter, Weiterbildungen und gute Arbeitsbedingungen ihre Fahrer langfristig binden. Geringere Fluktuation = höhere Verfügbarkeit für Sie.

Resultat für Kunden:
Während Einzelanbieter zunehmend absagen oder mit unerfahrenen Springern arbeiten, garantieren wir durch Mehrfachvermittlung und Qualitätspartner zuverlässigen Service. Bei über 10.000 Fahrten jährlich liegt unsere Ausfallquote unter 2%.

Preisliche Auswirkung:
Die Gehaltsspirale (+5,8% jährlich) beeinflusst Buspreise direkt. Bei agt bedeutet das: Keine plötzlichen Preissprünge, sondern transparente, faire Kalkulationen, die sowohl Fahrern als auch Kunden gerecht werden.

Ruhe- und Lenkzeiten

Wichtiger Überblick für Kunden und Busfahrer über die Ruhe- und Lenkzeiten mit allen Erneuerungen. 

FAQ

Wie viel verdient ein Busfahrer netto nach Abzug aller Steuern und Sozialabgaben?

Bei einem durchschnittlichen Bruttogehalt von 3.520 Euro monatlich bleiben nach Abzug von Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Sozialversicherungsbeiträgen je nach individueller Steuerklasse folgende Nettobeträge übrig: In Steuerklasse I (ledig, keine Kinder) etwa 2.300 Euro netto. In Steuerklasse III (verheiratet, Partner verdient deutlich weniger oder gar nicht) circa 2.650 Euro netto. In Steuerklasse IV (verheiratet, beide Partner berufstätig mit ähnlichem Einkommen) ungefähr 2.450 Euro netto. Diese Werte sind Näherungswerte, da individuelle Faktoren wie Kirchensteuer, Freibeträge oder vermögenswirksame Leistungen das Ergebnis beeinflussen.

Ja, im bundesweiten Durchschnitt verdienen Busfahrer mit etwa 3.520 Euro monatlich tatsächlich mehr als LKW-Fahrer, die durchschnittlich auf 2.900 Euro kommen. Diese Differenz erklärt sich hauptsächlich durch die höhere Verantwortung für Menschenleben, die zusätzlichen Anforderungen an Kundenservice und die häufigere Tarifbindung im ÖPNV. Allerdings können spezialisierte Fernfahrer mit Gefahrgut-Qualifikation im internationalen Fernverkehr durchaus 4.000 Euro und mehr verdienen, besonders wenn sie bereit sind, mehrere Wochen am Stück unterwegs zu sein.

Im öffentlichen Dienst und bei den meisten tarifgebundenen privaten Arbeitgebern ist eine Jahressonderzahlung (umgangssprachlich Weihnachtsgeld genannt) Standard. Diese beträgt üblicherweise 75 bis 90 Prozent eines Monatsgehalts und wird im November ausgezahlt – faktisch also fast ein 13. Monatsgehalt. Zusätzlich zahlen viele Arbeitgeber ein Urlaubsgeld zwischen 400 und 600 Euro im Sommer. Bei nicht tarifgebundenen privaten Arbeitgebern hängt die Zahlung von Sonderzahlungen von der individuellen Vereinbarung ab und ist nicht garantiert.

Angesichts des aktuellen Fachkräftemangels lohnt sich eine Umschulung zum Busfahrer definitiv. Viele Verkehrsbetriebe und auch die Arbeitsagenturen fördern Umschulungen und übernehmen die Ausbildungskosten von 10.000 bis 12.000 Euro vollständig. Während der Ausbildungsphase zahlen viele Unternehmen bereits ein Gehalt oder zumindest eine Aufwandsentschädigung. Nach erfolgreichem Abschluss garantieren die meisten Betriebe eine Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Die Jobsicherheit ist außerordentlich hoch – Busfahrer werden auf Jahre hinaus dringend gebraucht, Arbeitslosigkeit ist in diesem Beruf praktisch unbekannt.

 

Ja, viele Verkehrsbetriebe bieten ausdrücklich Teilzeitmodelle an, etwa ausschließlich Schulverkehr (nur während der Schulzeiten, morgens und mittags), nur Wochenendschichten, nur Abenddienste oder flexible Modelle mit Mindeststundenzahl pro Monat. Teilzeitkräfte werden in der Regel nach Stundenlohn bezahlt, der je nach Region zwischen 18 und 21 Euro brutto pro Stunde liegt. Auch hier kommen die üblichen Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit hinzu. Teilzeitarbeit als Busfahrer eignet sich besonders für Eltern mit Betreuungspflichten, Studierende oder Rentner, die sich etwas hinzuverdienen möchten.

 

Die größten Gehaltsspünge bringen diese Qualifikationen: Meister im Kraftverkehr ermöglicht Gehaltssteigerungen um bis zu 800 Euro monatlich und öffnet den Weg in Führungspositionen. Verkehrsmeister oder Disponent bringt immer noch bis zu 600 Euro mehr im Monat und kombiniert Fahrtätigkeit mit Büroarbeit. Ausbilder für Busfahrer verbessert das Gehalt um 300 bis 500 Euro monatlich bei weiterhin hauptsächlicher Fahrtätigkeit. Kleinere, aber dennoch lohnende Zuschläge bringen Zusatzqualifikationen wie der ADR-Schein für Gefahrguttransport (selten im Personenverkehr nötig), Schulbus-Qualifikation mit besonderen pädagogischen Kenntnissen oder Zertifizierung für barrierefreie Beförderung.

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Nicht nur die Unterstützung der Mitarbeitenden, sondern auch die Mithilfe der Kunden und Geschäftspartner ist von hoher Bedeutung. Nur so kann unverzüglich reagiert und Schaden abgewendet bzw. minimiert werden. Im Idealfall ist das Problem direkt und vertrauensvoll, mit einer Ansprechperson bei der AGT Bus- & Eventlogistik GmbH zu besprechen. Dadurch kann schnell und ohne Umwege eine Lösung gefunden werden.

Allerdings kann es Situationen geben, in denen dieser direkte Weg nicht gangbar erscheint. Für diesen Fall ist ein hierauf spezialisierter rechtsanwaltlicher Ombudsmann (Vertrauensanwalt) als interne und externe Meldestelle bei der AGT Bus- & Eventlogistik GmbH eingerichtet. Die Hinweise werden vertraulich entgegengenommen. Die meldende Person kann offen unter Nennung des Namens und der Kontaktdaten mit ihm kommunizieren. So sind Rückfragen zum Sachverhalt möglich, was sich mitunter als sehr hilfreich erweist. Soweit gewünscht, wird dabei aber nicht die Identität des Meldenden offengelegt.

Sofern dem Vertrauensanwalt gegenüber, die Identität nicht preisgegeben werden soll, können Hinweise online und anonym über das nachfolgende Hinweisgeberportal abgegeben werden. Auch anonymen Hinweisen wird nachgegangen.

Es wird darauf vertraut, dass keine Hinweise in unredlicher Absicht abgegeben werden. Falschmeldungen können rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Mit Hilfe von diesem Meldesystem stellt die AGT Bus- & Eventlogistik GmbH sicher, dass jeder Hinweis sorgfältig geprüft wird und dadurch dem Meldenden in keine Nachteile entstehen.

Der Vertrauensanwalt der AGT Bus- & Eventlogistik GmbH ist unter nachfolgenden Kontaktdaten zu erreichen:

Compliance Officer Services Legal

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